Contao

Das Content-Management-System Contao wurde 2006 noch unter dem Namen Typolight zum ersten mal veröffentlicht. Hauptgrund für den Nameswechsel war der nicht mehr zeitgemäße Namenszusatz "light", der möglicherweise auf eine "Ligthversion" des CMS schließen lies. Contao ist aber alles andere als ein Leichtgewicht. Contao ist zu einem umfangreichen und leistungsfähigen Open-Source-CMS herangewachsen, welches sich sowohl für kleine als auch für große Internetseiten eignet. Lizenziert ist Contao unter der Lesser General Public License (LPGL).
Contao setzt auf Barrierefreiheit und Web 2.0 Technologien wie PHP und Ajax. Mit seiner Funktionsvielfalt lassen sich viele Standardanwendungen für Internetseiten realisieren, ohne zusätzliche Module programmieren zu müssen. Interessant ist auch die interaktive Unterstützung zur Anpassung des Layouts und des Oberflächendesigns via CSS. Damit ist dieses System sehr gut geeignet für Nutzer, die keine weitergehenden Kenntnisse im Bereich CSS oder HTML besitzen. Grundlagen in HTML sowie CSS sind natürlich trotzdem von Vorteil.
Durch die Aufteilung in ein Frontend und Backend wird die Administration optisch deutlich von der Frontend-Ansicht getrennt. Das verschafft dem Administrator Übersichtlichkeit bei der Arbeit.
Eine deutschsprachige Dokumentation findet sich in einem Benutzerhandbuch (PDF), einem Redakteurhandbuch (PDF) und einem Forum auf http://www.contao-community.de/. Weiterhin steht auch Fachliteratur in Buchform zur Verfügung.
Besonders für Einsteiger ist dieses System gut geeignet. Es ist übersichtlich, strukturiert, lässt sich weitgehend intuitiv bedienen und einfach installieren. Die Änderung des Layouts mittels CSS ist auch für weniger versierte Nutzer aufgrund der funktionalen Unterstützung (CSS-Framework) möglich.
Das Handbuch für Redakteure finden Sie unter:

